Studienlage / Psychiatrie / ADHS

ADHS

6 kuratierte Studien · 2 Schlüsselstudien · mechoulam.de

Für Cannabis als ADHS-Therapie gibt es bislang keine belastbare Evidenz. Die Studienlage betreffe vor allem die häufige Komorbidität von ADHS und Cannabiskonsumstörung.

Bewertungsschema

Der Buchstabe bewertet die Qualität einer Studie, unabhängig vom Typ. Jeder Studientyp kann jede Note bekommen: auch ein Review kann B oder C sein, wenn er klein oder schwach ist, und ein RCT kann S sein. Die Note ist eine Synthese aus Studiendesign, Journal-Autorität und klinischer Verbindlichkeit:

S
Höchste Evidenz, große, methodisch erstklassige Studien oder S3-Leitlinien
A
Starke Evidenz, solide, aussagekräftige Studien mit klarem Ergebnis
B
Mittlere Evidenz, kleinere oder methodisch eingeschränkte Studien
C
Schwache Evidenz, vorläufige, indirekte oder widersprüchliche Befunde
D
Geringste Evidenz, explorative Hinweise, Einzelfälle oder Expertenmeinung

Qualitätsprofil je Studie

Links neben jeder Studie steht ein Profil aus vier Merkmalen, es zeigt die Unterschiede innerhalb einer Buchstaben-Klasse.

Größe
Teilnehmerzahl (RCT) bzw. eingeschlossene Studien (Review).
Verblindung
Doppelblind, einfachblind oder offen.
Effektstärke
Klarer Nutzen, gemischt, kein Nutzen oder Schaden.
Zitate / Jahr
Altersbereinigte Zitationshäufigkeit.

Kurz gefasst

Cannabis und ADHS sind vor allem im Kontext von Komorbiditäten und Substanzstörungen untersucht worden, wobei die Datenlage hinsichtlich der Wirksamkeit gemischt ist. In Studien zu oromukosaler Anwendung wie Sativex wurden Tendenzen bei Hyperaktivität, Impulsivität und kognitiver Inhibition gemessen, jedoch kein signifikanter Unterschied bei der kognitiven Leistung durch den QbTest festgestellt. Eine Pilotstudie mit MAS-ER zeigte keine signifikante Reduktion von ADHS-Symptomen oder eine gesteigerte Abstinenz im Vergleich zu Placebo, aber eine Reduktion der wöchentlichen Konsumtage. Die Evidenz für eine Wirksamkeit gegen ADHS-Symptome ist unzureichend, da belastbare Daten aus kontrollierten Studien fehlen.

Stand der Evidenz

Methodische Vielfalt und fehlende Spezifizierung der Cannabispräparate

Die vorliegenden Publikationen unterscheiden sich in Design, Bewertung und Fokus stark. Es finden sich zwei Studien der Bewertungsstufe A, darunter eine Meta-Analyse und eine klinische Leitlinie, sowie fünf Studien der Bewertungsstufe B, die randomisierte kontrollierte Studien und systematische Reviews beinhalten. Bemerkenswert ist, dass bei den meisten Einträgen die konkrete Anwendung und der spezifische Wirkstoff des untersuchten Cannabis als unklar gekennzeichnet sind. Lediglich die Studie von Cooper 2017 spezifiziert ein oromukosales Spray und eine Kombinationssubstanz. Diese mangelnde Standardisierung der Substanzen und der Verabreichungswege macht eine direkte Vergleichbarkeit der Ergebnisse zwischen den Studien schwierig und limitiert die Generalisierbarkeit der Befunde. Die methodische Heterogenität reicht von kleinen Pilotstudien bis hin zu sekundären Analysen größerer Kohorten, was auf ein disparates Forschungsfeld hindeutet, das noch keine einheitliche Definition des untersuchten Interventionstyps entwickelt hat.

Prävalenzzusammenhang und Neurobiologie der Komorbidität

Eine hohe Prävalenz von Cannabis Use Disorder bei Patienten mit ADHS wird durch die Meta-Analyse von Froude 2024 belegt, die vierzehn Studien zusammenfasst. Demnach liegt die Lifetime-Prävalenz dieser Suchtstörung bei 26,9% (Prädiktionsintervall 12,4–48,8%) und die aktuelle Prävalenz bei 19,2% (Prädiktionsintervall 5,5–39,1%). Im Vergleich zur Referenzgruppe besteht ein 2,85-fach erhöhtes Risiko für eine Lifetime-Erkrankung und ein 2,91-fach erhöhtes Risiko für eine aktuelle Erkrankung. Auf der Ebene der Gehirnstrukturen identifiziert die systematische Review von Cawkwell 2021, die elf Studien, darunter sieben Neuroimaging-Untersuchungen, auswertete, keine additiven Effekte oder Interaktionen zwischen ADHS und Cannabis bei neuropsychologischen Exekutivfunktions-Tests. Zwei der eingeschlossenen Studien wiesen hingegen negative Auswirkungen eines frühen Cannabis-Konsumbeginns nach. Die Evidenz zur neurobiologischen Interaktion ist daher uneinheitlich und lässt keinen klaren kausalen Zusammenhang zwischen der Substanz und spezifischen kognitiven Defiziten erkennen.

Wirksamkeitsdaten zu Cannabispräparaten bei ADHS-Symptomen

Zu den direkten therapeutischen Effekten von Cannabis auf ADHS-Symptome existieren nur wenige und kleine Studien. Cooper 2017 untersuchte in einer randomisierten Studie mit 30 Erwachsenen die Wirkung eines oromukosalen Sprays. Bei der primären kognitiven Leistung im QbTest zeigte sich in der Intention-to-treat-Analyse kein signifikanter Unterschied zwischen der Verum- und der Placebo-Gruppe (Est=−0,17, 95% Konfidenzintervall −0,40 bis 0,07, p=0,16). Sekundäre Auswertungen ergaben nominell signifikante Verbesserungen der Hyperaktivität und Impulsivität (p=0,03) sowie der kognitiven Inhibition (p=0,05), während sich für die Unaufmerksamkeit lediglich ein Trend ergab (p=0,10). Levin 2024 testete in einer Pilotstudie mit 28 Teilnehmern eine Medikation bei komorbider ADHS und Cannabis-Sucht. Es wurde kein signifikanter Unterschied bei einer Symptomreduktion von mindestens 30% nachgewiesen (83,3% vs. 71,4%, p=0.65). Ein signifikanter Effekt zeigte sich jedoch in der Reduktion der wöchentlichen Konsumtage. Diese kleinen Fallzahlen und die gemischten Ergebnisse begrenzen die Aussagekraft dieser Daten erheblich.

Leitlinienempfehlungen und alternative Interventionen

Da direkte Cannabis-Interventionen keine belastbaren Wirksamkeitsdaten liefern, fokussiert sich die Evidenz auf das Management der Komorbidität. Die klinische Leitlinie von Cunill 2022 gibt Empfehlungen für die Behandlung von ADHS bei vorliegender Substanzstörung. Für Atomoxetin wird eine schwache Empfehlung zur Reduktion der ADHS-Symptome bei Alkohol- oder Cannabis-Komorbidität ausgesprochen. Methylphenidat wird bei Nikotin-Komorbidität schwach empfohlen, ist bei Kokain-Komorbidität jedoch nicht empfohlen. Die Leitlinie stuft die Sicherheit von Psychostimulanzien und Atomoxetin bei jeglicher Substanzstörung als stark empfohlen ein. Parallel dazu zeigt die Sekundäranalyse der CANreduce-2.0-RCT von Ahlers 2022, dass eine web-basierte Intervention den Konsum reduziert. Bei 94 ADHS-positiven und 273 ADHS-negativen Teilnehmern sanken die Konsumtage signifikant (ADHS-positiv: -11,53 Tage, Standardabweichung 9,28; ADHS-negativ: -8,53 Tage, Standardabweichung 9,4), was auf die Wirksamkeit nicht-pharmakologischer Ansätze bei dieser Patientengruppe hindeutet.

Zusammenfassung der offenen Fragen und Lücken

Die systematische Review von Dhamija 2023 fasst den aktuellen Stand zusammen und schlussfolgert, dass die Evidenzlage unzureichend ist und das Nutzen-Risiko-Verhältnis von Cannabis bei ADHS unklar bleibt. Der vollständige Mangel an randomisierten kontrollierten Studien, die Cannabis direkt zu ADHS-Symptomen untersuchen, stellt die zentrale Lücke in diesem Forschungsfeld dar. Die derzeitigen Daten stammen primär aus Beobachtungsstudien und Fallberichten, die keine Kausalität belegen können. Zudem bleibt unklar, wie sich die in den Leitlinien empfohlenen Pharmaka in Interaktion mit dem spezifischen Cannabiskonsum verhalten, da die Wirkstoffcharakteristika in den meisten Studien nicht präzise beschrieben sind. Die bestehende Heterogenität der Studiendesigns und die geringen Fallzahlen in den wenigen Wirksamkeitsstudien erfordern eine vorsichtige Interpretation. Weitere großangelegte, methodisch standardisierte Untersuchungen sind notwendig, um die gemischten Befunde zur Prävalenz und den unklaren therapeutischen Ansätzen aufzuklären.

Häufige Fragen

Hilft Cannabis gegen ADHS?
Es liegen keine belastbaren Wirksamkeitsdaten für die Behandlung von ADHS vor. Die Datenlage ist heterogen und das Nutzen-Risiko-Verhältnis wird als unklar beschrieben.
Welche Risiken bestehen bei Cannabis und ADHS?
Menschen mit ADHS haben ein 2,85-fach erhöhtes Risiko für eine lebenslange Cannabis-Use-Disorder und ein 2,91-fach erhöhtes Risiko für eine aktuelle Cannabis-Use-Disorder. Zudem fanden Untersuchungen negative Auswirkungen von frühem Cannabiskonsum auf das Gehirn bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit ADHS.
Wie wirkt sich Cannabis bei ADHS auf die Symptomatik aus?
In einer Untersuchung mit Sativex-Spray zeigten sich nominell signifikante Verbesserungen bei Hyperaktivität, Impulsivität und kognitiver Inhibition, während bei Unaufmerksamkeit nur ein Trend gemessen wurde. Eine andere Studie mit MAS-ER zeigte keinen signifikanten Unterschied bei der Reduktion von ADHS-Symptomen im Vergleich zu Placebo.

Schlüsselstudien

2
  1. 01
    A
    Neurodevelopmental Effects of Cannabis Use in Adolescents and Emerging Adults with ADHD: A Systematic Review
    Cawkwell et al. ·2021 ·Harvard Review of Psychiatry
    Lesen
  2. 02
    A
    Clinical practice guideline on pharmacological and psychological management of adult patients with attention deficit and hyperactivity disorder and comorbid substance use.
    Cunill et al. ·2022 ·Adicciones
    Lesen

Leitlinien und Konsensus-Empfehlungen

Empfehlungen aus Fachgesellschaften und Expertengremien, direkt verordnungsrelevant.

1
A
Größe
Verblindung
Effektstärke Gemischt
Zitate / Jahr
Schlüsselstudie
Cunill et al. ·2022 ·Adicciones
9 mal zitiert

Clinical practice guideline on pharmacological and psychological management of adult patients with attention deficit and hyperactivity disorder and comorbid substance use.

Design
Leitlinie
Stichprobe
Leitlinie
Kernaussage

Atomoxetin und Psychostimulanzien zeigen schwache Empfehlungen zur Verbesserung der ADHS-Symptome bei verschiedenen Substanzabhängigkeitskomorbidität, reduzieren aber nicht den Substanzgebrauch; Sicherheit wird als stark empfohlen bescheinigt.

Zusammenfassung

Klinische Leitlinie (GRADE-Ansatz) zu ADHS mit komorbider Substanzstörung. Atomoxetin: schwache Empfehlung zur ADHS-Symptomreduktion bei Alkohol-/Cannabis-Komorbidität. Methylphenidat: schwache Empfehlung für ADHS-Symptome bei Nikotin-Komorbidität, nicht empfohlen bei Kokain-Komorbidität. Psychostimulanzien und Atomoxetin erscheinen sicher bei jeglicher Substanzstörung (starke Empfehlung).

Systematische Reviews und Meta-Analysen

Synthesen der RCT-Evidenz nach Cochrane- und PRISMA-Standards.

2
A
Größe
Verblindung
Effektstärke
Zitate / Jahr
Schlüsselstudie
Cawkwell et al. ·2021 ·Harvard Review of Psychiatry
12 mal zitiert

Neurodevelopmental Effects of Cannabis Use in Adolescents and Emerging Adults with ADHD: A Systematic Review

Design
Systematic Review
Stichprobe
k = 11 Studien
Kernaussage

Begrenzte Evidenz zeigt differentielle Hirnaktivierungen und morphologische Unterschiede bei Cannabis-Nutzung, aber keine konsistenten negativen Effekte auf neuropsychologische Funktionen bei Jugendlichen mit ADHS.

Zusammenfassung

Systematische Review zu Cannabis-Auswirkungen auf Gehirnstruktur und -funktion bei Jugendlichen/jungen Erwachsenen mit ADHS; k=11 Studien (7 Neuroimaging-Studien inkl. fMRI, strukturelles MRI, SPECT). Keine additiven Effekte oder ADHD×Cannabis-Interaktionen bei neuropsychologischen Exekutivfunktions-Tests identifiziert. Zwei Studien fanden negative Auswirkungen von frühem Cannabis-Konsum-Beginn. Limitierte Evidenz stützt nicht die Hypothese schädlicher Auswirkungen auf neuropsychologische Aufgaben bei ADHS-Jugendlichen.

B
Größe
Verblindung
Effektstärke
Zitate / Jahr
Dhamija et al. ·2023 ·Cureus
2 mal zitiert

Cannabis Use in Patients With Attention Deficit Hyperactivity Disorder- A Benefit or a Curse: A Systematic Review

Design
Systematic Review
Stichprobe
Systematische Review
Kernaussage

Die Systematische Übersicht identifiziert gemischte Erkenntnisse zu Cannabis-Gebrauch bei ADHD-Patienten; eine abschließende Bewertung des Nutzens oder Schadens wird nicht getroffen.

Zusammenfassung

Systematische Review zu Cannabis bei ADHS (Suchzeitraum bis 2023); heterogene Datenlage mit einzelnen Beobachtungsstudien und Fallberichten. Autoren schlussfolgern: unzureichende Evidenz, Nutzen-Risiko-Verhältnis unklar, RCTs fehlen. Keine belastbaren Wirksamkeitsdaten für ADHS.

Randomisierte Kontrollierte Studien

Wirksamkeits- und Sicherheitsbelege aus kontrollierten Interventionsstudien.

3
B
Größe
Verblindung
Effektstärke Klarer Nutzen
Zitate / Jahr
Ahlers et al. ·2022 ·Journal of medical Internet research
29 mal zitiert

Cannabis Use in Adults Who Screen Positive for Attention Deficit/Hyperactivity Disorder: CANreduce 2.0 Randomized Controlled Trial Subgroup Analysis.

Design
RCT
Stichprobe
n = 367 Pat.
Kernaussage

CANreduce 2.0 führte bei beiden Gruppen (mit und ohne ADHS-Screening) zu signifikanter Reduktion der Cannabisnutzungshäufigkeit, der Abhängigkeitsschwere und der Symptome von Angst und Depression; Personen mit positivem ADHS-Screening zeigten zusätzlich signifikant reduzierte ADHS-Symptome.

Zusammenfassung

Sekundäranalyse der CANreduce-2.0-RCT zu web-basierter Intervention bei Cannabis-Missbrauch, Vergleich ADHS-positiv (n=94) vs. ADHS-negativ (n=273). Beide Gruppen zeigten signifikante Reduktion der Konsumtage (ADHS+: -11,53 Tage, SD=9,28, p<0,001; ADHS-: -8,53 Tage, SD=9,4, p<0,001), CUDIT-Score (ADHS+: -6,38, SD=5,96, p<0,001; ADHS-: -5,33, SD=6,05, p<0,001) und SDS-Score (ADHS+: -3,57, SD=3,65, p<0,001; ADHS-: -2,47, SD=3,39, p<0,001) nach 3 Monaten.

B
Größe
Verblindung Doppelblind
Effektstärke Gemischt
Zitate / Jahr
Cooper et al. ·2017 ·European neuropsychopharmacology
170 mal zitiert

Cannabinoids in attention-deficit/hyperactivity disorder: A randomised-controlled trial.

Design
RCT
Stichprobe
n = 30 Pat.
Kernaussage

Keine signifikanten Unterschiede beim primären Outcome (Kognition und Aktivitätslevel), aber nominale Verbesserungen in Sekundär-Outcomes (Hyperaktivität/Impulsivität, Inhibition), die nach Mehrfach-Test-Korrektur die Signifikanz nicht erreichten.

Zusammenfassung

n=30 Erwachsene mit ADHS, randomisiert zu Sativex Oromucosal Spray (n=15) vs. Placebo (n=15). Primäres Outcome (kognitive Leistung/Aktivität via QbTest): kein signifikanter ITT-Unterschied (Est=−0,17, 95% CI −0,40 bis 0,07, p=0,16). Sekundäre Outcomes: nominell signifikante Verbesserung für Hyperaktivität/Impulsivität (p=0,03) und kognitive Inhibition (p=0,05), Trend für Unaufmerksamkeit (p=0,10) und emotionale Labilität (p=0,11). Effekte nicht signifikant nach Multipler-Test-Korrektur. Per-Protokoll-Effekte höher.

B
Größe
Verblindung Doppelblind
Effektstärke Gemischt
Zitate / Jahr
Levin et al. ·2024 ·Journal of attention disorders
3 mal zitiert

Extended-Release Mixed Amphetamine Salts for Comorbid Adult Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder and Cannabis Use Disorder: A Pilot, Randomized Double-Blind, Placebo-Controlled Trial.

Design
RCT
Stichprobe
n = 28 Pat.
Kernaussage

Kein signifikanter Unterschied bei ADHD-Symptomreduktion oder Cannabis-Abstinenz, aber signifikante Reduktion der wöchentlichen Cannabis-Nutzungstage unter MAS-ER versus Placebo.

Zusammenfassung

12-wöchige doppelblinde Pilot-RCT zu MAS-ER 80 mg vs. Placebo bei komorbider ADHD und Cannabis Use Disorder (CUD), n=28. Kein signifikanter Unterschied bei ≥30% ADHD-Symptomreduktion (MAS-ER 83,3% vs. Placebo 71,4%; p=0.65) oder Cannabis-Abstinenz in letzten 2 Wochen (MAS-ER 15,4% vs. Placebo 0%; p=0.27). MAS-ER zeigte signifikante Reduktion wöchentlicher Cannabis-Konsum-Tage über Zeit vs. Placebo (p<0.0001). Medikation gut verträglich.

Laufende & kommende Studien

Laufende Studien befinden sich in der Erprobungsphase und sind kein Beleg für Wirksamkeit oder Sicherheit. Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken.

2
  • NCT07592390 ClinicalTrials.gov Cannabigerol Oil for Adolescents With ADHD (CAN-ADHD) Rekrutierung Phase 1 Start: 2026-05
  • NCT06542445 ClinicalTrials.gov The Safety and Efficacy of Terpene-enriched Cannabidiol (CBD) Oil in ADHD Rekrutierung Phase 2 Start: 2024-08
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