Studienlage / Schmerz / Rheumatoide Arthritis

Rheumatoide Arthritis

7 kuratierte Studien · 3 Schlüsselstudien · mechoulam.de

Für die rheumatoide Arthritis liegen bislang nur wenige, kleine kontrollierte Studien vor. Sie deuteten eine geringe Schmerzlinderung an, für eine belastbare Aussage seien größere Studien nötig.

Bewertungsschema

Der Buchstabe bewertet die Qualität einer Studie, unabhängig vom Typ. Jeder Studientyp kann jede Note bekommen: auch ein Review kann B oder C sein, wenn er klein oder schwach ist, und ein RCT kann S sein. Die Note ist eine Synthese aus Studiendesign, Journal-Autorität und klinischer Verbindlichkeit:

S
Höchste Evidenz, große, methodisch erstklassige Studien oder S3-Leitlinien
A
Starke Evidenz, solide, aussagekräftige Studien mit klarem Ergebnis
B
Mittlere Evidenz, kleinere oder methodisch eingeschränkte Studien
C
Schwache Evidenz, vorläufige, indirekte oder widersprüchliche Befunde
D
Geringste Evidenz, explorative Hinweise, Einzelfälle oder Expertenmeinung

Qualitätsprofil je Studie

Links neben jeder Studie steht ein Profil aus vier Merkmalen, es zeigt die Unterschiede innerhalb einer Buchstaben-Klasse.

Größe
Teilnehmerzahl (RCT) bzw. eingeschlossene Studien (Review).
Verblindung
Doppelblind, einfachblind oder offen.
Effektstärke
Klarer Nutzen, gemischt, kein Nutzen oder Schaden.
Zitate / Jahr
Altersbereinigte Zitationshäufigkeit.

Kurz gefasst

Cannabis bei rheumatoider Arthritis wurde in verschiedenen Studien untersucht, wobei die Effekte auf Schmerz und Lebensqualität gemessen wurden. Ergebnisse zeigen eine mögliche leichte Reduktion der Krankheitsaktivität sowie Verbesserungen bei Schmerz in Ruhe, Schmerz bei Bewegung und der Schlafqualität durch Kombinationen wie Nabiximols. Analgetische Effekte wurden in mehreren systematischen Reviews im Vergleich zu Placebo berichtet, wobei eine konsistente Überlegenheit gegenüber Kontrollen nicht immer nachgewiesen werden konnte. Die Datenlage ist durch ein hohes Bias-Risiko in vielen Studien sowie eine sehr unsichere Evidenz zu schweren Nebenwirkungen geprägt.

Stand der Evidenz

Geringe Zahl an randomisierten kontrollierten Studien zur rheumatoiden Arthritis

Die wissenschaftliche Datenlage zu Cannabis und Cannabinoiden bei rheumatoider Arthritis ist durch eine sehr geringe Menge an Primärdaten gekennzeichnet. Eine im Jahr 2022 publizierte Übersicht von Schulze-Schiappacasse bewertete 26 systematische Reviews. Diese identifizierten gemeinsam nur eine einzige randomisierte kontrollierte Studie, die sich spezifisch mit Cannabis oder Cannabinoiden bei dieser Indikation befasste. Die Evidenzqualität wird als hoch eingestuft, was auf die methodische Qualität der Übersichtsarbeiten hinweist, jedoch wird die dünne Datengrundlage als begrenzend beschrieben. Die Ergebnisse der wenigen verfügbaren Studien sind uneinheitlich, was die Beurteilung der klinischen Relevanz erschwert. Die insgesamt niedrige Studiendichte führt dazu, dass die Belastbarkeit der Gesamtevidenz eingeschränkt ist und keine belastbare Schlussfolgerung über den generellen Nutzen gezogen werden kann.

Kleine Patientengruppen und eingesetzte Wirkstoffkombinationen

Die untersuchten Kohorten waren klein. In systematischen Reviews, die auf Fitzcharles 2016 zurückgehen, wurden insgesamt 203 Patienten in vier randomisierten kontrollierten Studien erfasst, von denen 58 an rheumatoider Arthritis litten. Eine weitere Auswertung derselben Autoren mit 159 Teilnehmern in vier randomisierten kontrollierten Studien umfasste ebenfalls 58 Patienten mit rheumatoider Arthritis. Die einzige spezifische randomisierte kontrollierte Studie von Blake aus dem Jahr 2006 rekrutierte 58 Patienten. In dieser Studie wurde ein oromukosales Präparat in Form einer Wirkstoffkombination über einen Zeitraum von fünf Wochen gegen ein Placebo geprüft. Die Übersichtsarbeiten geben an, dass andere Studien ebenfalls Kombinationen aus Tetrahydrocannabinol und Cannabidiol einsetzten, wobei die genaue Applikationsform in den Zusammenfassungen nicht einheitlich spezifiziert ist. Die geringen Fallzahlen in den einzelnen Studien begrenzen die statistische Aussagekraft der Ergebnisse erheblich.

Uneinheitliche Effekte auf Schmerz und Krankheitsaktivität

Die Befunde zu den klinischen Endpunkten widersprechen sich teilweise. Die Studie von Blake 2006 berichtete über signifikante Verbesserungen bei Schmerzen in Bewegung und Ruhe, der Schlafqualität sowie bei Krankheitsscores wie dem DAS28 und der Schmerzkomponente eines Fragebogens. Keinen signifikanten Effekt zeigte dieses Präparat auf die Morgensteifigkeit. Im Gegensatz dazu stellte Fitzcharles 2016 in der Analyse der rheumatoiden Arthritis fest, dass die Überlegenheit von Cannabinoiden gegenüber Kontrollen nicht konsistent nachgewiesen wurde. Zwar wurden in zwei der einschlägigen Studien statistisch signifikante Effekte auf Schmerz berichtet, der Gesamtnutzen blieb jedoch unklar. Schulze-Schiappacasse 2022 fasst die Evidenzlage zusammen, wonach Cannabis oder Cannabinoide die Krankheitsaktivität lediglich leicht reduzieren können und kaum einen Unterschied in der Schmerzreduktion im Vergleich zu Placebo zeigen. Die Evidenz für einen klaren analgetischen Vorteil ist somit nicht gesichert und die Ergebnisse gehen auseinander.

Häufige Nebenwirkungen und hohe Verzerrungsrisiken

Die Berichte zu Nebenwirkungen beruhen auf kleinen Fallzahlen. In der Auswertung von Fitzcharles 2016, die 58 Patienten mit rheumatoider Arthritis umfasste, berichteten fast 50 Prozent der Patienten über Schwindel. Die drei in dieser Übersicht eingeschlossenen Studien wiesen ein hohes Verzerrungsrisiko auf, was die Zuverlässigkeit der Daten mindert. In einer weiteren Übersicht von Lynch 2011, die auch Patienten mit rheumatoider Arthritis einschloss, wurden Nebenwirkungen meist als mild bis moderat und gut toleriert beschrieben. Schwerwiegende Nebenwirkungen spielten in der Zusammenfassung keine große Rolle, jedoch wird die Evidenz zu schweren Nebenwirkungen in der rheumatoiden Arthritis als sehr unsicher eingestuft, da die Datenlage hierzu von sehr niedriger Qualität ist. Die Möglichkeit, dass Cannabis oder Cannabinoide Nebenwirkungen des Nervensystems leicht erhöhen können, wird in der Übersicht von Schulze-Schiappacasse 2022 angesprochen.

Fehlende Langzeitdaten und offene Fragen der Wirksamkeit

Die meisten der verfügbaren randomisierten kontrollierten Studien erfassten lediglich kurze Behandlungsperioden, häufig im Umfang von fünf Wochen. Es fehlen Daten zu Langzeitverläufen, die die Nachhaltigkeit der beobachteten Effekte oder das Auftreten verzögerter Nebenwirkungen über längere Zeiträume klären könnten. Beobachtungsstudien wie die von Fitzcharles 2020 mit 1.000 rheuma-erkrankten Patienten zeigen eine hohe Prävalenz der Cannabisanwendung, liefern aber aufgrund des fehlenden Interventionscharakters keine kausalen Aussagen zur Wirksamkeit. Narrative Übersichtsarbeiten wie die von Nowell 2022 fassen präklinische Mechanismen zusammen, weisen aber auf große Evidenzlücken bei den klinischen Daten hin. Ungeklärt bleiben weiterhin die Frage nach der optimalen Dosierung, der langfristigen Sicherheit und dem tatsächlichen klinischen Nutzen über kurzfristige Symptomlinderung hinaus. Die Studienlage bleibt dünn und widersprüchlich.

Häufige Fragen

Hilft Cannabis gegen Rheuma?
Studien untersuchten die Auswirkungen von Cannabinoiden auf die Schmerzreduktion und Schlafqualität bei rheumatoider Arthritis. Dabei wurden teilweise signifikante Verbesserungen bei Schmerz in Ruhe und der Schlafqualität gemessen, während die Überlegenheit gegenüber Kontrollgruppen nicht durchgehend konsistent nachgewiesen wurde.
Welche Erfahrungen gibt es mit Cannabis bei Rheuma?
In einer Kohortenstudie mit 1.000 Patienten wurde die Nutzung nach der Legalisierung in Kanada erfasst. 51% der Personen berichteten von der Verwendung, wobei Schmerzreduktion und Schlafverbesserung die häufigsten Motive waren.
Welche Nebenwirkungen sind bei Cannabis bei Rheuma zu beachten?
In untersuchten Studien berichteten fast 50% der Patienten über Schwindel. Zudem können Cannabis oder Cannabinoide Nebenwirkungen des Nervensystems leicht erhöhen, während die Evidenz zu schweren Nebenwirkungen als sehr unsicher eingestuft wird.

Schlüsselstudien

3
  1. 01
    A
    Efficacy, Tolerability, and Safety of Cannabinoid Treatments in the Rheumatic Diseases: A Systematic Review of Randomized Controlled Trials
    Fitzcharles et al. ·2016 ·Arthritis Care & Research
    Lesen
  2. 02
    A
    Cannabinoids for treatment of chronic non-cancer pain; a systematic review of randomized trials
    Lynch et al. ·2011 ·British Journal of Clinical Pharmacology
    Lesen
  3. 03
    A
    Are Cannabis, Cannabis-Derived Products, and Synthetic Cannabinoids a Therapeutic Tool for Rheumatoid Arthritis? A Friendly Summary of the Body of Evidence.
    Schulze-Schiappacasse et al. ·2022 ·Journal of clinical rheumatology
    Lesen

Systematische Reviews und Meta-Analysen

Synthesen der RCT-Evidenz nach Cochrane- und PRISMA-Standards.

4
A
Größe
Verblindung
Effektstärke Gemischt
Zitate / Jahr
Schlüsselstudie
Fitzcharles et al. ·2016 ·Arthritis Care & Research
83 mal zitiert

Efficacy, Tolerability, and Safety of Cannabinoid Treatments in the Rheumatic Diseases: A Systematic Review of Randomized Controlled Trials

Design
Systematic Review
Stichprobe
k = 4 Studien
n = 203 Pat.
Kernaussage

Cannabinoide zeigten statistisch signifikante Effekte auf Schmerz in 2 von 4 Studien und auf Schlaf in 2 Studien, jedoch mit häufigen Nebenwirkungen (Schwindel, kognitive Probleme, Schläfrigkeit, Übelkeit bei etwa der Hälfte der Patienten) und insgesamt unzureichender Evidenz für eine Empfehlung.

Zusammenfassung

Systematische Review zu Cannabinoiden bei rheumatischen Erkrankungen; k=4 kurzfristige RCTs (n=203 gesamt: 58 RA, 71 Fibromyalgie, 74 Osteoarthritis). Bei RA (n=58, 5 Wochen THC/CBD): statistisch signifikanter Effekt auf Schmerz in 2 Studien, Schlaf in 2 Studien, Lebensqualität in 1 Studie. Hohes Bias-Risiko in allen 3 abgeschlossenen Studien. Fast 50% der Patienten berichteten Schwindel, kognitive Probleme, Schläfrigkeit und Übelkeit. Keine schwerwiegenden Nebenwirkungen während Studiendauer.

A
Größe
Verblindung Doppelblind
Effektstärke
Zitate / Jahr
Fitzcharles et al. ·2016 ·Schmerz (Berlin, Germany)
146 mal zitiert

Efficacy, tolerability and safety of cannabinoids in chronic pain associated with rheumatic diseases (fibromyalgia syndrome, back pain, osteoarthritis, rheumatoid arthritis): A systematic review of randomized controlled trials.

Design
Systematic Review
Stichprobe
k = 4 Studien
n = 159 Pat.
Kernaussage

Die Befunde zur Überlegenheit von Cannabinoiden gegenüber Kontrollen (Placebo, Amitriptylin) waren inkonsistent; derzeit unzureichende Evidenz für eine Empfehlung.

Zusammenfassung

Systematische Review zu Cannabinoiden bei chronischem Schmerz rheumatischer Erkrankungen; k=4 RCTs (n=159 gesamt: 71 Fibromyalgie, 30 Rückenschmerz, 58 RA). Bei RA: eine 5-Wochen-Studie mit THC/CBD (n=58). Überlegenheit von Cannabinoiden gegenüber Kontrollen (Placebo, Amitriptylin) nicht konsistent nachgewiesen. Hohes Bias-Risiko in 3 Studien. Cannabinoide generell gut verträglich trotz störender Nebenwirkungen, sicher während Studiendauer. Unzureichende Evidenz für Empfehlung bei rheumatischen Erkrankungen.

A
Größe
Verblindung Doppelblind
Effektstärke Klarer Nutzen
Zitate / Jahr
Schlüsselstudie
Lynch et al. ·2011 ·British Journal of Clinical Pharmacology
393 mal zitiert

Cannabinoids for treatment of chronic non-cancer pain; a systematic review of randomized trials

Design
Systematic Review
Stichprobe
k = 18 Studien
Kernaussage

Cannabinoide zeigen sichere und bescheidene analgetische Wirksamkeit bei neuropathischen Schmerzen mit vorläufigen Hinweisen auf Wirksamkeit bei Fibromyalgie und rheumatoider Arthritis.

Zusammenfassung

Systematische Review zu Cannabinoiden bei chronischem Nicht-Tumorschmerz; k=18 RCTs (Neuropathie, Fibromyalgie, rheumatoide Arthritis, gemischter chronischer Schmerz). 15 von 18 Studien zeigten signifikante analgetische Effekte vs. Placebo, mehrere berichteten signifikante Schlafverbesserung. Keine schwerwiegenden Nebenwirkungen. Nebenwirkungen meist mild bis moderat, gut toleriert, selten zum Studienabbruch führend. Evidenz für Wirksamkeit bei Neuropathie, vorläufige Evidenz bei Fibromyalgie und RA. Exzellente Studienqualität.

A
Größe
Verblindung
Effektstärke Gemischt
Zitate / Jahr
Schlüsselstudie
Schulze-Schiappacasse et al. ·2022 ·Journal of clinical rheumatology
5 mal zitiert

Are Cannabis, Cannabis-Derived Products, and Synthetic Cannabinoids a Therapeutic Tool for Rheumatoid Arthritis? A Friendly Summary of the Body of Evidence.

Design
Systematic Review
Stichprobe
k = 26 Studien
Kernaussage

Cannabis-Produkte können Krankheitsaktivität leicht senken, zeigen aber wenig bis keinen Unterschied bei Schmerzreduktion und erhöhen möglicherweise unerwünschte Nervensystem-Ereignisse; Evidenz für ernsthafte Nebenwirkungen sehr unsicher.

Zusammenfassung

Umbrella Review über k=26 systematische Reviews, die insgesamt nur 1 RCT zu Cannabis/Cannabinoiden bei rheumatoider Arthritis identifizierten. Cannabis/Cannabinoide können Krankheitsaktivität leicht reduzieren; zeigen kaum Unterschied in Schmerzreduktion; können Nervensystem-Nebenwirkungen leicht erhöhen. Evidenz zu schweren Nebenwirkungen sehr unsicher (GRADE: sehr niedrige Qualität).

Randomisierte Kontrollierte Studien

Wirksamkeits- und Sicherheitsbelege aus kontrollierten Interventionsstudien.

1
B
Größe
Verblindung Doppelblind
Effektstärke Klarer Nutzen
Zitate / Jahr
Blake et al. ·2006 ·Rheumatology
424 mal zitiert

Preliminary assessment of the efficacy, tolerability and safety of a cannabis-based medicine (Sativex) in the treatment of pain caused by rheumatoid arthritis

Design
Randomized Controlled Trial
Stichprobe
n = 58 Pat.
Kernaussage

Sativex zeigte statistisch signifikante Verbesserungen bei Schmerz bei Bewegung, Schmerz in Ruhe, Schlafqualität, DAS28 und SF-MPQ-Schmerzkomponente im Vergleich zu Placebo.

Zusammenfassung

n=58 RA-Patienten; Sativex (Nabiximols, oromucosal) vs. Placebo über 5 Wochen: signifikante Verbesserungen bei Schmerz bei Bewegung, Schmerz in Ruhe, Schlafqualität, DAS28 und SF-MPQ-Schmerzkomponente (alle p<0,05); kein signifikanter Effekt auf Morgensteifigkeit. Erster kontrollierter Cannabinoid-RCT bei rheumatoider Arthritis.

Real-World-Evidenz und Beobachtungsstudien

Daten aus klinischer Versorgungspraxis, Registern und Pflichterhebungen.

1
C
Größe
Verblindung
Effektstärke
Zitate / Jahr
Fitzcharles et al. ·2020 ·ACR Open Rheumatology
35 mal zitiert

Medical Cannabis Use by Rheumatology Patients Following Recreational Legalization: A Prospective Observational Study of 1000 Patients in Canada

Design
Kohortenstudie
Stichprobe
n = 1.000 Pat.
Kernaussage

12,6% der Patienten berichteten medizinische Cannabisnutzung; etwa die Hälfte setzte die Nutzung fort, hauptsächlich zur Schmerzlinderung; 57% der Nutzer brachen ab wegen mangelnder Wirkung, 28% wegen Nebenwirkungen.

Zusammenfassung

n=1.000 Rheuma-Patienten (RA, OA, Fibromyalgie) nach Cannabis-Legalisierung in Kanada; 51% berichteten Cannabis-Nutzung, häufigste Motive: Schmerzreduktion (71%) und Schlafverbesserung (50%); keine Interventionsdaten, reine Prävalenz-Erhebung.

Übersichtsarbeiten

Nicht-systematische Übersichts- und Expertenarbeiten zur Einordnung der Evidenzlage.

1
B
Größe
Verblindung
Effektstärke
Zitate / Jahr
Nowell et al. ·2022 ·Current Rheumatology Reports
12 mal zitiert

Cannabis for Rheumatic Disease Pain: a Review of Current Literature

Design
Narrative Review
Stichprobe
Narrative Review
Kernaussage

Observationsstu­dien und Umfragen deuten auf wahrgenommene Vorteile hin, aber prospektive Studien und RCTs sind selten und die Evidenz bleibt spärlich.

Zusammenfassung

Narrative Übersicht zu Cannabis bei rheumatischen Schmerzen (RA, OA, Fibromyalgie); Zusammenfassung präklinischer Mechanismen (CB2-Rezeptor, Entzündungshemmung) und klinischer Daten aus Beobachtungsstudien; keine systematische Datenextraktion, Expertenmeinung zu Evidenzlücken.

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